Deprecated: mysql_connect(): The mysql extension is deprecated and will be removed in the future: use mysqli or PDO instead in /www/htdocs/w00f9a0b/weihnachtsmarkt.net/htdocs/includes/config.php on line 13
Lebkuchen und süße Naschereien aus der Weihnachtsbäckerei
Weihnachtsmarkt
Weihnachtsgeschenke Weihnachtskarten Weihnachtsbilder

Weihnachtsbäckerei


Wenn wir an Weihnachten denken, dann denken wir meist auch an die ganz besonderen Düfte, die wir mit diesem Fest verbinden. - Da ist auf der einen Seite der Geruch von Tannenzweigen und Kerzenwachs und auf der anderen Seite das süße und verlockende Aroma der unterschiedlichsten Gewürze und Zutaten, die in der Weihnachtsbäckerei Verwendung finden.

Geschichtliche Hintergründe



Heutzutage gehen wir einfach in die Geschäfte und können uns problemlos mit den diversen Zutaten und Gewürzen für die Weihnachtsbäckerei bestücken. Wir kennen mittlerweile unzählige Sorten und Möglichkeiten um Gebäck - ob Kuchen oder Plätzchen - das richtige Aroma und den passenden Geschmack zu verleihen.

Zu damaligen Zeiten war das freilich anders: Im frühen Mittelalter - als beispielsweise die ersten Lebkuchen aufkamen - gab es zwar auch schon diverse Gewürze aus dem Orient. Diese wurden allerdings schlicht unter dem Namen Pfeffer zusammengefasst. Um den Leckereien Süße zu verleihen stand damals lediglich Honig zur Verfügung. Der erste Lebkuchen wurde wohl im 11. Jahrhundert in einem Kloster gebacken. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Mönche und Nonnen intensiver mit den Bienen auseinandersetzten, konnten sie doch den Honig zum Backen und den Bienenwachs für die Kirchenkerzen verwenden. In jenen Tagen wurden die Wildbienen "gezähmt", in dem man alte Bäume aushöhlte und so einen Bienenstock anbot. Lebkuchen waren zu dieser Zeit kein reines Weihnachtsgebäck, sondern dienten in einfacher Form als Grundnahrungsmittel. Zusätzlich gab es spezielle Varianten, die mit bestimmten Gewürzen und Kräutern versehen wurden und als Heilmittel sehr beliebt waren. Daneben gab es auch schon reich verzierte Lebkuchen, die mit Konfekt, Früchten und Marzipan als verziert und teilweise sogar vergoldet. Diese maßlose Übertreibung führte damals immer wieder dazu, dass weltliche und kirchliche Vertreter der Obrigkeit die Lebkuchen als "sündhaftes" Teufelszeug verbaten. Das tat der Nachfrage und der Verwendung jedoch keinen Abbruch.

Die Blütezeit des Lebkuchens in dieser Form ging mit der Einführung des Zuckers in Europa zu Ende. Der Ersatz von Honig mit Zucker führte dazu, dass sich die Konsistenz des Lebkuchenteiges veränderte und neue Rezepte und Backverfahren entwickelt werden mussten. Durch die Zugabe von Zucker blieb der Teig meist weich und so ging man dazu über ihn zum Backen auf Oblaten zu platzieren. So war er in der Hitze des Ofens von unten geschützt und blieb saftig und weich. Mit der Erfindung des Zuckergusses eröffneten sich dann die Möglichkeit die Lebkuchen nach Herzenslust zu bemalen und zu dekorieren.

Lebkuchen waren auch im Advent - während der Fastenzeit - erlaubt. Dazu kommt, dass die Mandeln und Nüsse zum Winter hin geerntet wurden und während der Adventszeit noch den vollen Geschmack und das volle Aroma besaßen. Diese Tatsachen und der Sachverhalt, dass die Oblatenlebkuchen nicht zu den Dauerbackwaren gehörten (und gehören) haben dafür gesorgt, dass sich die Lebkuchen zum Bestandteil der Weihnachtsbäckerei wurden.

Im 19. Jahrhundert gelangte allerdings der schlichte Lebkuchenteig noch einmal eine neue Bedeutung. Die einfache Mischung aus Roggenmehl, Zucker, Honig und Gewürzen kann einfach in Plattenform gebacken werden. Anschließend können aus dem einen großen Lebkuchen nach Belieben Figuren mit einem Messer geschnitten und abschließend verziert werden. Eine weitere Sache ließ sich aus diesen Teigplanken einfach herstellen, die auch heute noch eine Rolle in der Weihnachtsbäckerei spielt. - Das Knusperhäuschen oder Pfefferkuchenhaus, von dem vor allem die Kinder fasziniert sind. Angelehnt ist das leckere Häuschen an die Geschichte von Hänsel und Gretel und die gleichnamige Oper aus dem Jahr 1893 von Engelbert Humperdinck, die auch heute noch als sehr beliebtes Weihnachtsstück gilt.

Gewürze



Basis für weihnachtliche Gaumenfreuden.

Weihnachtsbäckerei