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Infos zum Christbaumschmuck - Geschichte der Christbaumkugeln
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Christbaumschmuck - Geschichte



In der heutigen Zeit sind Christbaumkugeln aus Glas für uns ein Standard-Dekorationsmittel für den Weihnachtsbaum. Dabei wurden die klassischen Kugeln erst sehr spät und aus der Not heraus entwickelt. Früher nutze man vor allem Äpfel, Eier oder Papierblumen zur Verzierung des Christbaums.

Die ersten Christbaumkugeln



Im Thüringer Wald hatten die damaligen Glasbläser arge Existenznöte, da ihre Halsketten aus wachsgefüllten Glasperlen von der Damenwelt nicht mehr nachgefragt wurden. Man stellte sich zunächst auf die Produktion von Glasspielzeugen um und begann dann mit der Herstellung von Christbaumschmuck zu experimentieren. Dabei wurden Glasperlen so groß wie Äpfel geblasen. Im Jahr 1848 gab es dann die ersten Angebote von Christbaumkugeln in drei verschiedenen Größen. Rein äußerlich glichen diese Kugeln bereits den heutigen Christbaumkugeln, wobei sie damals jedoch im Inneren noch mit Silbernitrat oder Blei ausgegossen waren. Blei hielt allerdings nicht so gut, sorgte nicht für einen ausgeprägten hellen und klaren Glanz und war außerdem noch gesundheitlich schädigend. Diese schlichten Christbaumkugeln aus verspiegeltem oder buntem Glas setzten sich schnell durch und konnten bald fabrikmäßig in Serien und großen Mengen hergestellt werden.

Variantenreiche Christbaumkugeln


Mit der Gründung des Kaiserreiches wurde der Christbaumschmuck ausgefallener. So gab es Glaskugeln mit aufwändiger Bemalung oder mit Mustern (z.B. Tannenbäume), die durch eine Beklebung mit Glimmer erzeugt wurde. Heute reichen die Möglichkeiten bei der Gestaltung von Christbaumkugeln schier ins Unermessliche. Je nach Vorliebe und Geschmack werden sie mit geübter Hand, jahrelanger Erfahrung und professionellem Talent zu handbemalten Kunstwerken oder auch maschinell mittels Sieb- bzw. Tiefdruck zu raffinierten Hinguckern am Weihnachtsbaum. Ganz traditionell wird der festliche Schmuck mit hochwertigen und altbewährten Drucken, die jedes Jahr aufs Neue für eine besonders besinnliche Stimmung sorgen. Solche zeitlos antik anmutenden Klassiker findet man zum Beispiel bei Rödentaler. Selbst Fans von modernem Christbaumschmuck haben die Qual der Wahl, da längst auch bunt funkelnde, wild glänzende oder auch mit ausgefallenen Mustern und Motiven dekorierte Weihnachtsbaumkugeln angeboten werden.

Die Glasbläser hatten zudem ihr Handwerk verfeinert und lieferten nicht mehr nur einfache Kugeln, sondern formten daraus die verschiedensten Figuren und Formen. Dazu wurden die noch heißen und weichen Glaskugeln in Formzangen gepresst, um daraus beispielsweise Äpfel, Trauben, Birnen, Pflaumen, Eicheln, Tannenzapfen, Nüsse oder Vögel herzustellen. Auch diese neuen Christbaumschmuck-Varianten aus Glas wurden anschließend verspiegelt oder farbig bemalt und mit Flitter versehen. Darüber hinaus wurden auch ganz besondere Exemplare hergestellt, wie Engel mit Trompeten und beweglichen Flügeln aus Glas. Dieser besondere Christbaumschmuck wurde meist mit weiteren Zugaben an Käufer versendet, die eine große Menge an Christbaumschmuck bestellten.

Zusätzlich zu den wunderschönen Christbaumkugeln in allen Varianten ging man zu jener Zeit auch dazu über, den Tannenbaum mit Süßwaren für die Kinder zu dekorieren. Dafür gab es auch spezielle Konfekthalter.