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Weihnachten in Russland


Die Russen leben nach dem Julianischen Kalender, wodurch die weihnachtlichen Feiertage etwas anders ausfallen als hierzulande. - Der Weihnachtsfeiertag fällt auf unseren 7. Januar. Wenn bei uns der 11. Januar ist, feiert man in Russland Neujahr.

Weihnachtsgeschenke gibt es in Russland am 31. Dezember (bzw. in der Nacht zum 1. Januar). Der Gabenbringer heißt bei den Russen Väterchen Frost (Dyed Maroz), der von der Schneeflocke (Snegorochka /einem Mädchen) und Neujahr (einem Jungen) begleitet wird. Optisch gleicht Väterchen Frost der bekannten Figur des Weihnachtsmannes. - Er trägt einen langen Mantel in Rot oder Weiß. Um den Hals hat er einen dicken, weißen Pelz. Als Wanderstab nutzt Väterchen Frost einen großen, dicken Eiszapfen. Traditionell kommt er direkt vom Nordpol im Pferdeschlitten in die Dörfer und Städte gefahren. Am 31. Dezember verkleiden sich alle Kinder in Russland als Schneemädchen, Schneeflocken oder Kaninchen und warten auf die Ankunft von Väterchen Frost.

Auch in Russland steht eine ausgiebige Schlemmerei am 31. Dezember an, wo unter anderem Kuchen und Kleingebäcke wie Plätzchen gereicht werden, die im Vorfeld gebacken wurden. Ansonsten besteht das Weihnachtsessen aus verschiedenen Fleischsorten (Gans, Hammel, Schwein) und Grütze. Es wird fröhlich und ausgelassen mit heißem Tee und kaltem Wodka gefeiert.

In Russland wird ebenfalls weihnachtlich dekoriert und auch der geschmückte Weihnachtsbaum ist häufig zu finden.