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Weihnachtsgeschenk - Vom Schenken allgemein und an Weihnachten
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Der Brauch anderen durch Gaben und Geschenke eine "Freude" zu machen hat eine lange Tradition. Bereits in der Bibel ist bei Abel und Kain die Rede von Brandopfern für Gott als Zeichen des Dankes für eine gute Ernte. Auch unsere Vorfahren - die Germanen - brachten in den Winternächten Opfer für Wotan (auch: Odin). Damit wollten sie den Gott besänftigen und vor seiner Wut verschont werden. Es handelte sich also um Gaben aus Angst heraus.

Später war die Zeit des Jahresbeginns, der terminlich lange nicht fest definiert war und zwischen Weihnachten, dem 1. Januar und dem 6. Januar schwankte, die Zeit in der Dienstverhältnisse aufgelöst, Beamte entlassen oder eingestellt wurden. Während dieser Zeit bekamen die Mägde und Knechte zusätzlich zum Lohn von der Herrschaft auch ein neues Gewand, einige Leinenstücke oder andere nützliche Dinge für die Aussteuer. Innerhalb der Gemeinde wurden gute Wünsche ausgetauscht und die Bäume mit einem Schluck Punsch beschert. Auch an die Tiere wurde gedacht, in dem sie mit den Resten der Weihnachtsmahlzeit beglückt wurden. Den Vögeln draußen wurden Gebäck oder Weihnachtsgarben hingestellt und die Obstbäume bekamen einen Löffel Honig, damit sie auch im neuen Jahr wieder sprießen und gedeihen würden. - Damals ging die Intention beim Schenken stark in Richtung Dankbarkeits-Erweisen, Beschwichtigung und teilweise durchaus auch in Richtung Bestechung.

In den Zeiten der Aufklärung gab es zahlreiche Erziehungsratgeber für die Eltern, in denen empfohlen wurde, dass die Kinder zum Christfest etwas Ergebendes und Lehrreiches geschenkt bekommen sollten. Durch diese Geschenke sollten die Kinder in der Entwicklung zum Vernunftwesen unterstützt werden. Es sollten Gaben der Hoffnung sein. Gleichzeitig wurde für Kinder, die die Vernunft noch nicht richtig zu schätzen wussten, empfohlen, diese im Falle von Ungehorsam gegenüber der Eltern, Faulenzerei oder Schulschwänzerei mit der Rute zu strafen. Die Berührung mit Ruten, gebunden aus dünnen Ästen der im Winter schlafenden Bäume und Sträucher, war bis dahin eigentlich eine Segensgeste, die besonders von jungen Menschen und Kindern ausgeführt eine große Bedeutung gehabt hatte. Jetzt gehörte die Rute als Sanktionsmittel zur Pädagogik und bildete den Gegenpol zu den Geschenken, die zur Belohnung für Wohlverhalten eingesetzt wurden.

Geschenke waren darüber hinaus auch immer eine reine Geste der Liebe und Zuneigung. Bei den Weihnachtsgeschenken im Besonderen handelt es sich um eine Nachahmung der Gaben für das Jesuskind zur Geburt. Dabei geht es gleichermaßen um die einfachen Gaben der Hirten wie um die kostbaren Gaben der Weisen und Könige.

In unserem Land haben zur christlichen Zeit die Heiligen die Aufgabe des Schenkens übernommen. Dazu gehören Martin oder Nikolaus, die den Kindern in großen Säcken die Geschenke brachten. In manchen Gegenden gab es auch das personifizierte Christkind in Form einer verkleideten Frau. Neben diesen Gabenbringern gab es auch immer schaurige Begleiter, die die Kinder mit der Rute mahnten. Bei den Geschenken rund um Weihnachten ging es da jedenfalls immer nur um die Kinder. In den Zeiten des Biedermeier wurden die Weihnachtsgeschenke oben in den Christbaum gehangen, damit die Kinder diese nicht vor der Bescherung erreichen konnten. Als der Sonnenkönig in Frankreich herrschte wurden an Weihnachten Gabentische wie Altäre aufgebaut und die Kinder mit Weihnachtsgeschenken aus den unterschiedlichen Bereichen wie Kleidung, Puppen, Silberzeug oder Naschwerk bedacht.

Es waren die Protestanten, die sich eindeutig von den profanen christlichen Sitten des Katholizismus unterscheiden wollten und deshalb bereits im 16. Jahrhundert eine Trennung des Weihnachtsfestes von heidnischen volkstümlichen Gebräuchen versuchten. So legten sie die Bescherung der Kinder direkt auf das Weihnachtsfest, das eins der wichtigsten im christlichen Jahr ist und so mehr an Bedeutung bei den Kindern gewinnen sollte. Vormals fanden Bescherungen - wie bereits erwähnt - an St. Martin (11. November) und Nikolaus (6. Dezember) statt. - So ist es dann ihn auch heute noch bei den Protestanten wie mittlerweile auch bei den Katholiken, die größte Bescherung findet an Weihnachten mit den Weihnachtsgeschenken statt. Wohingegen die Kinder an Nikolaus mit kleineren Aufmerksamkeiten bedacht werden.

 

 

 

 

 

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