Weihnachtsmarkt
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Weihnachtskarten



Mitte des 15. Jahrhunderts wurden vor allem Weihnachtskarten versendet, die als Motiv die Gottesmutter Maria hatten, die auf einem von Engeln betriebenen Schiff sitzt. Dabei steht das Schiff als Symbol für Maria, die uns das Heil bringt. Das Verschicken dieser Karten sollte daran erinnern. Diese Weihnachtskarten stammten oft aus den Klosterwerkstätten.

Die Weihnachtspost etablierte und entwickelte sich mit dem Streckenausbau und der Verlässlichkeit der Postkutschen. Die Postkutschen brachten die Weihnachtskarten zusammen mit den üblichen Briefen von Posten zu Posten, wo sie dann weiter verteilt wurden.

Üblich wurden im 19. Jahrhundert auch Weihnachtsgrüße der Kinder an die Eltern. Diese wurden als Briefe auf gold geprägtem oder gold verziertem Papier in Schönschrift verfasst und sollten Glückwunsch und Dank in einem darstellen.

Gewandelt hat sich die Weihnachtspost etwa ab dem Jahr 1843. - Sir Henry Cole wurde es zuviel, alle Geschäftspartner und Freunde an Weihnachten mit einer handschriftlichen Karte zu bedenken. Deshalb gab er beim damals populären Künstler J.C. Horsley die Gestaltung einer Weihnachtskarte in Auftrag, die gedruckt werden konnte. So musste er nur noch unterschreiben und die Karten abschicken. Die Weihnachtskarte von Horsley zeigte als Motiv eine ausgelassene Tischgesellschaft. Nach dem Druck von etwa 1000 Karten wurden diese durch einen professionellen Maler von Hand coloriert. Sir Henry Cole verschickte so viele Weihnachtskarten davon wie er benötigte. Die restlichen Karten wurden stückweise verkauft. Die Grundidee von Cole etablierte sich bald, vor allem dadurch, dass die britische Post zu dieser Zeit einen Einheitstarif für Postkarten eingeführt hatte.