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Dreikönige - Dreikönigstag - Heilige Drei Könige
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Dreikönige - Dreikönigstag


Der Feiertag der Heiligen Drei Könige wurde bereits um 300 nach Christus als Fest der Geburt und Taufe Jesu begangen. In der orthodoxen russischen Kirche wird das Weihnachtsfest deshalb auch heute noch am 6. und 7. Januar gefeiert. Der Dreikönigstag wird auch mit Epiphanie / Epiphanias (epiphania domini = Erscheinungstag des Herrn) bezeichnet.

Hierzulande bildet der 6. Januar den Abschluss des Weihnachtsfestes. Im Evangelium wird über Weise oder Sterndeuter berichtet, die aus dem Morgenland nach Bethlehem kamen, weil sie einem merkwürdigen Stern gefolgt sind. Diese Himmelserscheinung musste eine besondere Bedeutung besitzen und schließlich fanden sie das Kind in der Krippe und erkannten in ihm den Sohn Gottes - den neuen König der Juden. Die Weisen hatten Gaben mitgebracht, die zu den kostbarsten Gütern der damaligen Zeit gehörten: Myrrhe, Weihrauch und Gold. Davon ist im Evangelium nach Matthäus (Mt. 2,1 -12) die Rede und weil er drei verschiedene Gaben nennt, wurde im Laufe der Zeit auch auf drei Weise geschlossen. Zu späterer Zeit erklärte man sie zu Königen und gab ihnen im 8. Jahrhundert die Namen Caspar (persisch: Schatzbewahrer), Melchior (hebräisch: Lichtkönig) und Balthasar (babylonisch: Gott schütze den König).

Die Gebeine (Reliquien) der Heiligen Drei Könige liegen heute im Kölner Dom. Ursprünglich waren sie in Mailand, bis Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) die Stadt im Jahr 1162 eroberte und zerstörte und die Reliquien an seinen Kanzler, dem Erzbischof von Köln übergab. Im Jahr 1164 kamen die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln, wo ein goldener Schrein dafür angefertigt wurde. Die deutschen Könige und Kaiser sahen in Caspar, Melchior und Balthasar ihre Vorbilder und pilgerten nach ihrer Krönung nach Köln, um am Schrein zu beten.

Sternsinger


Gesellen und Schüler zogen früher als Weise aus dem Morgenland verkleidet von Haus zu Haus und baten mit einem Dreikönigslied um milde Gaben für ihren Bettelsack. Darunter war auch einer mit einem Stern. - Das Aussenden von Kindern als Sternsinger zum Sammeln von Spenden für Kinder in der Dritten Welt hat seit etwa 1950 Tradition. Der Segensspruch C+M+B, den sie nach ihrem Besuch zusammen mit der Jahreszahl (20+C+B+M+08) auf der Hauswand hinterlassen, bedeutet nicht wie oft angenommen Caspar + Melchior + Balthasar, sondern "Christus Mansionem Benedicat" (Christus segne dieses Haus).