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Barbarazweige



Der Tag der heiligen Barbara wird am 4. Dezember gefeiert. Die heilige Barbara ist Schutzpatronin der Baumeister, Bergleute und Artilleristen. Ihr Vater war heidnisch und enthauptete sie im Jahr 306 aus Wut über ihren neuen Glauben.

Am Tag der heiligen Barbara schneidet man zu ihrem Gedenken im Garten Zweige mit Blütenknospen ab. Für diese Barbarazweige eignen sich beispielsweise Flieder, Forsythie, Kirsche oder Birke. Die Barbarazweige werden zunächst in handwarmes Wasser für einen Zeitraum von etwa 10 Stunden und anschließend in eine Vase in der Wohnung gestellt. Zu Weihnachten sollten die Zweige dann blühen, was Glück für das kommende Jahr bringen soll.

Diesen Brauch gibt es auch in abgewandelter Form in Niederösterreich. - Dort erhält jedes Mitglied der Familie einen eigenen Barbarazweig, um daran sein ganz persönliches Glück ablesen zu können. Vor allem junge Mädchen achten bereits beim Schneiden der Barbarazweige darauf, einen Zweig mit vielen Blütenknospen auszuwählen. - Denn der Volksglaube besagt, je reicher ihr Barbarazweig blüht, desto früher werden sie heiraten.