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Weihnachten in Schweden



In Schweden beginnen die weihnachtlichen Feierlichkeiten wie in Deutschland am 24.Dezember. wie in gibt es den Brauch an Weihnachten dem Kobold Tomte eine Schüssel mit Brei auf die Fensterbank zu stellen. Das soll bewirken, dass er den Menschen wohl gesonnen bleibt und keine Streiche spielt.

Außerdem werden in Schweden die Geschenke nicht vom Weihnachtsmann oder vom Christkind gebracht sondern vom Julbock gebracht. Diese Tradition geht auf Vorläuferfeierlichkeiten des heutigen Weihnachtsfestes - Julzeit oder auch Julfest zurück.

Julbock


In England und Frankreich tauchte der Julklotz später als Gebäck auf, welches als Nachspeise an Weihnachten gereicht wurde. In Schweden kam es zur Entwicklung des Julbockes, der auch heute noch eng mit den dortigen Weihnachtstraditionen verbunden ist. - Der Julbock wurde/wird aus Stroh gefertigt, mit Band umflochten und auch im Feuer zu Weihnachten verbrannt. Dieser Brauch rührt wahrscheinlich aus der Tatsache, dass in einigen eher baumarmen Regionen der Küste dekorierte Reisigpacken oder Strohbündel statt der Holzklötze in den Kamin gelegt wurden.

Der Julbock gehört in Schweden als das Weihnachtstier zum Fest. Er wird oft in Lebensgröße angefertigt und auf dem Rücken mit reichen Gaben bepackt. Dargestellt werden soll damit vermutlich der Ziegenbock des Gottes Thor. Daneben verkörpert der Julbock auch noch die Erinnerung an den so genannten Klapperbock. Der Klapperbock ist eine verkleidete Geistergestalt, die Kinder stößt, wenn sie nicht beten wollen. Dieser ist auch in den Alpenländern und Böhmen verbreitet.

Julklapp


Beim Julklapp handelt es sich um eine weihnachtliche Tradition zur Geschenkübergabe, die sich in Skandinavien und auch in Mecklenburg und Pommern verbreitet hat. Nach Sitte des Julklapp klopft der Schenkende sehr stark an die Tür und wirft oder stößt dann sein Weihnachtsgeschenk einfach ins Zimmer. Teilweise verbirgt der Schenkende seine Hand in einem Handschuh aus Silberpapier, damit keiner erkennen kann, zu wem die Hand tatsächlich gehört. Noch bis heute ist es üblich, dass die Geschenke außergewöhnlich oder witzig verpackt und namenlose Gedichte beigelegt werden. Die Gedichte können dabei flachsend bis bissig formuliert werden. Der Spaßfaktor entsteht dabei durch das Ratespiel: Von welcher Person stammt das Geschenk?!